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Woche 36 - Meditation in der Bewegung

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Meditation kann in verschiedener Form erfolgen. Eine Methode ist im Sitzen in der Ruhe. Bei Zhineng Qigong wird jede Bewegung mit der Ruhe und Konzentration in der Bewegung ausgeführt wie diese typisch für Meditation ist. Körper und Geist sind ganz in die Bewegung vertieft. Es ist das bewußte Ausführen der Bewegung. Bewegungen die als Routine oder instinktiv erfolgen, sind nicht gefragt, alles soll bewußt erfolgen. Das ist Meditation in der Bewegung Wir kennen auch Meditation im Stehen. „Stehen in der Ruhe“ Basis-Übung Stufe 1. Meditation ist bei Zhineng Qigong immer dabei. Es bedarf keiner besonderen Übung.

Woche 37 - wie erkennt man Meditation in der Bewegung ?

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Man kann Bewegungen schnell oder langsam ausführen. Man kann sie dynamisch ausführen. Man kann sie instinktiv ausführen, ohne den Gedanken bei der Bewegung zu haben. Man kann sie verhalten ausführen, als ob man jeden Augenblick anhalten will. Bei Meditation in der Bewegung, sind die Gedanken bei der Bewegung, verweilen in der Bewegung. Beendet man eine Bewegung in eine Richtung, verweilt man wenige Sekunden bevor man eine andere Bewegung anfängt. Der kurze Augenblick dort und das kurze innehalten vor der nächsten Bewegung, ist wie Meditation ohne Bewegung. Ebenso ist das bewußte Mitgehen mit der Bewegung wie Meditation ohne Bewegung in der Ruhe.

Woche 38 - das persönliche "Qi-Feld"

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Übt man täglich an derselben Stelle Zhineng Qigong, baut sich dort nach einiger Zeit ein persönliches „Qi-Feld“ auf. Es hat nur eine begrenzte Wirkung, da es das „Qi-Feld“ von einer Person ist. Jeden Tag wird es neu aktiviert. Wird das persönliche „Qi-Feld“ nicht benutzt, so ist es nach 3-4 Monaten nicht mehr vorhanden. Hat sich ein persönliches „Qi-Feld“ aufgebaut, so ist es, als ob der Übende dieses „Qi-Feld“ mitnehmen kann. Ihn umgibt dann ein „Qi-Feld“, das beim Üben an einem anderen Ort, dort ein neues „Qi-Feld“ schneller erstehen läßt. Es ist ähnlich einer Aura eines Menschen, die manche Menschen auch sehen können.

Woche 39 - wie kommt "Qi " in unseren Körper ?

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Jeder Mensch bekommt bei seiner Geburt „Qi“ mit auf seinen Lebensweg, kann „Qi“ aufnehmen und in seinem Leben „Qi“ verbrauchen. Aufnahme kann auch durch die Haut erfolgen. Über unseren Körper sind Akupunkturpunkte verteilt. Auch so kann man „Qi“ aufnehmen oder abgeben. Ebenso über die Laogongs der Hände usw. Die Fähigkeit hat jeder von Geburt an. Man muß lernen sie zu verwenden. Akupunktur ist eigentlich ohne Nadeln möglich. Dazu muß „Qi“ gebündelt auf den Akupunkturpunkt gerichtet und gesendet werden. Es geht ohne Nadel. Dazu muß man das eigene „Qi“ schon sehr stark entwickelt haben und auf einen Punkt senden können. Nicht jeder Qigong-Meister muß das können. Durch die Nadel kann man das Signal sammeln. So kommt „Qi“ auch ohne dieses Können hinein.

Woche 40 - den Körper für den Geist öffnen

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So wie die physischen Übungen zu Beginn groß sein müssen, um den Körper für „Qi“ zu öffnen, muß der Geist sich öffnen. Die Form füllen bedeutet den Geist öffnen, in sich hinein spüren, was geschieht. Lernen die Aufmerksamkeit auf einen Punkt zu lenken. Man ist es gewohnt, sich ablenken zu lassen. Jetzt muß es zur Gewohnheit werden sich nicht ablenken zu lassen und ruhig auf einen Punkt die Aufmerksamkeit zu lenken, danach ruhig auf einen anderen Punkt zu wechseln. Nur so kann man „Qi“ steuern und lenken.

Woche 41 - den Geist öffnen, Phantasie benutzen

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Benutzt man die Phantasie und stellt sich etwas vor, so weiß man trotzdem, dass es eine Vorstellung ist. Damit verläßt man nicht die Realität und trotzdem geht der Geist auf eine Reise und wandert. Man stellt sich halt nur etwas vor. Das ist Phantasie. Beispiel Das Bild eines Malers oder die Figur einer Plastik kann im Kopf, also Geist des Künstlers schon existieren, bevor das Werk vom Künstler geschaffen wird. Ich kann mich selbst daran erinnern so in meiner Schulzeit einmal ein Bild gemalt zu haben. Es war so anders, dass ich mich heute noch daran erinnern kann. Nicht immer ist es so. Ist es allerdings so, weiß man was Körper und Geist als eine Einheit bedeutet, denn es entsteht in der innersten Tiefe des Ichs mit allen Gefühlen dabei.

Woche 42 - was geschieht, wenn man den Geist öffnet ?

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Ich kann mich da an eine Zhineng Qigong Stunde erinnern. Man sollte sich nach allen Seiten ins Unendliche öffnen. Ich hatte an dem Tag, bei dem Teil der Übung das Gefühl, fast keine Hülle mehr zu haben und frei zu sein. So als ob das Atmen oder die Aufnahme von „Qi“ direkt erfolgt, also keine Hülle mehr vorhanden ist. Es ist ein Gefühl von Leichtigkeit trotzdem weiß man, dass es nur ein Gefühl ist, das man verspürt. Die Sicht verändert sich so, als ob man ein halb volles Glas als schon halb voll, nicht als bereits halb leer betrachtet. Die andere Sicht wirkt.